Information Rückerstattung Essensgelder, Daueraufträge, Reiserückkehrer aus Risikogebieten und Elternvollversammlungen

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

ich wende mich vor den Elternvollversammlungen, zu denen ich – auch im Namen von Pfarrer Bartsch – noch einmal herzlich einlade mit mehreren wichtigen Themen an Sie:

1.    In Erinnerung möchten wir Ihnen den Elternbrief Nr. 14 vom 10.07.2020 rufen, in dem alle Eltern über das Verfahren Rückzahlung der Essensgelder April und Mai 2020  informiert wurden. Laut Frau Gies aus der Rendantur haben noch nicht alle Eltern, dies in Anspruch genommen. Aus organisatorischen Gründen muss die Rendantur nunmehr eine Frist bis zum 30.09.2020 setzen.  Sofern Sie die Rückerstattung der Beiträge April und Mai 2020 noch nicht in Anspruch genommen haben und die Beiträge bezahlt wurden bzw. keine sonstigen Außenstände vorhanden sind,  bitten wir Sie erneut, eine Email mit der Bitte um Rücküberweisung an die Rendantur  birgit.gies@erzbistum-koeln.de zu senden mit folgenden Daten:
 
•    Namen des Kindes
•    Kindertagesstätte
•    Ihre Kontodaten (IBAN)

2.    In einigen Kindertagesstätten fragten Eltern auch nach der Rückzahlung von Essengeld für die Tage, an denen ihre Kinder wegen der Coronamäßigen Schließung und eingeschränkten Betreuung nicht in der Kita waren oder nicht an den Mahlzeiten teilgenommen haben. Diese Eltern mögen bitte die Tage auf einem ausgefüllten Überweisungsträger angeben, die Kita-Leitung wird dies prüfen und die Rendantur wird dann den Betrag von maximal 16 Werktagen überweisen. (Ausnahme: Kindertagesseinrichtungen, wo die Betreuung im Rollsystem erfolgen musste; dort können es mehr als 16 Tage sein).
In diesem Zusammenhang weise ich ausdrücklich darauf hin, dass das ein kulantes und einmaliges Vorgehen des Trägers ist und daraus keine Pflicht oder Gewohnheitsrecht entsteht, da es nicht das Verschulden des Trägers war, dass keine Betreuung oder nur eine eingeschränkte Betreuung stattfand, sondern die Anweisungen des Ministeriums NRW umgesetzt werden mussten. Das gleiche gilt auch in Fällen, wo derzeit oder eventuell auch zukünftig aufgrund eines Coronafalls die ganze Kita oder eine Gruppe aufgrund der Anweisung des Gesundheitsamtes in Quarantäne muss. Auch hier findet die Betreuung aufgrund der Anweisung einer Behörde nicht statt!
Die Rückforderung erhalten auch nur die Kinder, die tatsächlich kein Mittagessen erhalten haben, nicht die Kinder, für die der Träger auf seine Kosten ein Mittagessen organisiert oder selbst gekocht hat. Eine Ausnahme besteht für eine Kindertageseinrichtung, wo Eltern abwechselnd auf eigene Rechnung für die Mittagsmahlzeit der Kinder gesorgt haben.
Sollten Eltern auf die Rücküberweisung verzichten, kommt dieses Geld als Spende den Kindern der jeweiligen Kita zugute beispielsweise für kleine Snacks o.ä.

3.    Die Rendantur weist noch einmal höflich darauf hin, dass einige Eltern den Dauerauftrag noch nicht auf 65,00 Euro abgeändert haben. Bitte kontrollieren Sie noch einmal Ihren Dauerauftrag! Vielen Dank!

4.    Wie Sie eventuell bereits erfahren haben, ist in einer unserer Kindertagesstätte ein Kind als Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet bei der 2. Testung Corona positiv (1. Testung negativ) gewesen. Das bedeutet große Aufregung bei allen Eltern, Schließung der Kita oder wenn man Glück hat nur eine Gruppe und Quarantäne des pädagogischen Personals. Nach Rücksprache mit dem Pfarrer und allen Kita-Leitungen sowie der Empfehlung des Gesundheitsamtes Bonn bitten wir Sie als Eltern: Sollten Sie aus einem Risikogebiet zurückkehren, halten Sie bitte Ihr Kind für 7 Tage (das ist die Inkubationszeit) zu Hause. Wir wissen, dass dies eine organisatorische Herausforderung bedeutet, aber das lässt sich eher bewerkstelligen, als wenn 20, 40 oder gar 60 Eltern, die Kinderbetreuung neu organisieren müssen.

5.    Die diesjährigen Elternvollversammlungen stellen uns als Träger hinsichtlich der Räumlichkeiten und der Wahl der Elternbeiräte vor noch nie da gewesene Aufgaben.
a.    Da die meisten Räume in den Kindertagesstätten und auch in den Pfarrsälen den Hygienestandards und Mindestabständen nicht entsprechen, schlagen wir vor, dass alle Elternvollsammlungen in unserer größten Kirche St. Hedwig stattfinden sollen. Über Ihre Kitaleitungen werden Sie nach Auswertung der Teilnehmeranzahl darüber informiert.
b.    Die Wahl der Elternbeiräte findet in der Regel entweder geheim oder per Handaufzeigen statt. In diesem Jahr ist eine geheime Wahl auf Zetteln aufgrund der Coronaregeln erschwert (es darf kein Körbchen herumgereicht werden, Stifte müssten desinfiziert werden usw.).
c.    Für den Fall, dass eine geheime Wahl an dem Abend gewünscht wird, bringen Sie bitte vorsorglich einen eigenen Stift, Zettel und einen Briefumschlag mit. Die Auswertung erfolgt dann wie immer – allerdings mit Schutzhandschuhen für die Wahlhelferin oder den Wahlhelfer, die bzw. der die Namen auf den Wahlzetteln vorliest.

Wir freuen uns auf einen konstruktiven – wenn auch ungewöhnlichen – Abend bei der Elternvollversammlung und verbleiben mit den besten Wünschen für die Gesundheit Ihrer Familien.

Mit freundlichen Grüßen

Ingrid Engelskirchen Hermann Bartasch
Verwaltungsleiterin Leitender Pfarrer

Elternbeiratswahlen in unseren Kindertagesstätten

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,
sicher haben Sie schon die Einladung für die Elternvollversammlung in Ihrer Kindertagesstätte erhalten. Für die Wahl zum Elternbeirat hat das Land NRW Informationen für die Wahl zur Verfügung gestellt, die Sie in den Anlagen finden.
Anlage 1
Anlage 2