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Begleitung in Krankheit

Wenn Sie für Sterbende geistlichen Beistand wünschen, wählen Sie die Nummer der Rufbereitschaft:
0170 4850976.

Begleitung in Krankheit

Das Sakrament der Krankensalbung – früher oft letzte Ölung genannt - ist wie alle christlichen Sakramente ein sinnlich erfahrbares Zeichen der Nähe und der Zuwendung Gottes zum Menschen. Es kann dem heutigen Verständnis nach am Ende des Lebens gespendet werden, aber genauso am Anfang und mitten im Leben in Situationen von schwerer Krankheit und körperlich-seelischem Leid.

Wenn möglich, und der/die Kranke es möchte, können Angehörige und andere Personen bei der Feier mit dabei sein: Miteinander wird gebetet. Bei der eigentlichen Salbung werden die Stirn und die beiden Handflächen mit Chrisam-Öl gesalbt. Zusammen mit dem Sakrament der Krankensalbung kann man in der hl. Kommunion Jesus im Brot des Lebens empfangen. 

Wenn jemand bereits gestorben ist, kann die Krankensalbung nicht mehr gespendet werden, da Sakramente nur Lebenden gespendet werden kann. Stattdessen kann in jedem Fall ein Gebet für den/die Verstorbene gesprochen werden.

Haben Sie Mut und sprechen Sie die Priester des Pastoralteams an. Sie sind bereit, Sie und ihre Angehörigen in schwierigen Zeiten zu begleiten. 

Wenn es Ihnen nicht (mehr) möglich ist, eine Hl. Messe in der Kirche mitzufeiern, Sie aber die hl. Kommunion zu Hause empfangen möchten, rufen Sie im Pastoralbüro an. 

An einem miteinander vereinbarten Termin kommt ein Mitglied des Pastoralteams oder ein beauftragtes Mitglied der Gemeinde zu Ihnen nach Hause. Für diesen Besuch müssen Sie nichts Besonderes vorbereiten. Wenn es Ihnen die Umstände erlauben, ist es schön, ein kleines Kreuz und eine brennende Kerze auf einem kleinen weißen Tuch herzurichten. 

Sie fühlen sich kurz vor dem vereinbarten Besuch nicht gut? Rufen Sie einfach an, dann wird zeitnah ein neuer Termin vereinbart.